In guten wie in schlechten Tagen

Zum Anlass von abgesagten Laufveranstaltungen zitiere ich hier mal den unteren Teil eines sehr lesenwerten Artikel von trailrunningHD :

In guten wie in schlechten Tagen

Eine große Bitte: Wenn Euch auch eine Corona-bedingte Rennabsage ärgert – bitte ladet diesen Ärger jetzt nicht bei den  Organisatoren ab. Die haben sich die jetzige Situation genauso wenig gewünscht wie Ihr sie Euch gewünscht habt. Die meisten wissen um ihre Verantwortung – für den Sport, aber auch für die Gesundheit.

Der Laufsport lebt davon, dass es einige gibt, die alles geben, um tolle Wettkämpfe zu organisieren. In guten Zeiten profitieren wir alle davon. Die meisten von uns rufen nach mehr, wenn es mal wieder Engpässe bei Startplätzen gibt. Da sind wir froh über jeden, der bereit ist, ein weiteres Rennen zu organisieren.  Jetzt trifft die Corona-Krise auch und vor allem diejenigen, die mit viel Arbeit und Herzblut die tollsten Wettkämpfe auf die Beine stellen. Es trifft sie auch finanziell. Und das ist hart, denn die meisten Veranstaltungen sind hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit auf Kante genäht. Eine Absage, aber auch eine Verschiebung, kann ganz schön ins Kontor schlagen.

Organisatoren von Wettkämpfen können – anders als mancher Industriebetrieb oder die Hotel- und Gaststättenbranche – nicht mit staatlichen Hilfsgeldern rechnen. Eigentlich sind wir hier gefragt:  Manchem Organisator wäre schon geholfen, wenn der eine oder andere nicht auf die Rückzahlung des Startgelds bestehen würde.

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